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30.09.2015


Qualitätsregion Wanderbares Deutschland

Rundum zufrieden

Das Zertifikat Qualitätsregion Wanderbares Deutschland erhebt Regionen in die Königsklasse aller Wanderregionen, ein Rund-um-Sorglos Paket für Wanderer. Davon profitiert auch die Region.

Die Experten sind sich einig. Die Bedürfnisse von Wanderern haben sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Reichte vor Jahren ein schöner Weg, um eine Wanderin oder einen Wanderer glücklich zu machen, ist heute die gesamte Infrastruktur und das Gesamterlebnis einer Region dafür entscheidend. Neben miteinander vernetzten Wanderwegen, die sowohl für Familien mit kleinen Kindern als auch für ambitionierte Sportler spannend sein sollten, spielen Unterkünfte, Informationsangebote und die Anbindung durch Bus und Bahn eine entscheidende Rolle bei der Frage, ob eine Region Wanderern gefällt oder nicht, ob Wanderer eine Region besuchen oder nicht. Heike Brehmer, Vorsitzende des Tourismusausschusses des Deutschen Bundestags: „Der Wandertourismus in Deutschland wird sich nur dann so gut weiterentwickeln, wenn die Qualität auf der ganzen Linie stimmt.“ Genau das bieten die vom Deutschen Wanderverband (DWV) zertifizierten Qualitätsregionen Wanderbares Deutschland.

DWV-Geschäftsführerin Ute Dicks: “Wir betrachten bei der Zertifizierung von Qualitätsregionen Wanderbares Deutschland alle Aspekte, die für Wanderer wichtig sind. Erst wenn die Qualität in jeder Hinsicht stimmt, kann eine Region in die Königsklasse unter den Wanderdestinationen in Deutschland aufsteigen.“

Die Kriterien für die Prüfung der Qualitätsregionen seien gemeinsam mit fachkompetenten Vertretern aus Tourismus und Wandervereinen aus sechs Destinationen erarbeitet und erprobt worden. Grundlage der 44 Prüfkriterien seien die Bedürfnisse von Wanderern gewesen. Deswegen könnten diese sich darauf verlassen, in Qualitätsregionen Wanderbares Deutschland perfekte Bedingungen für einen Wanderurlaub vorzufinden.

Eine Region, die den Sprung kürzlich geschafft hat, ist der Frankenwald. Markus Franz ist Geschäftsführer der dortigen Tourismus-Organisation Frankenwald Tourismus Service Center: „Der Gast vertraut dem Zertifikat. In einer Qualitätsregion Wanderbares Deutschland kann er sicher sein, in jeder Beziehung Qualität zu bekommen.“ Um seinen Gästen perfekten Wandergenuss zu bieten, mussten alle Beteiligten im rund 1.025 Quadratkilometer großen Frankenwald eng zusammenarbeiten. Franz: „Für ein so ambitioniertes Projekt müssen alle an einem Strang ziehen. Anders geht es nicht und das sehen auch die Prüfkriterien des Deutschen Wanderverbandes vor.“ Über zwei Jahre dauerte es, bis alle Hürden genommen waren. Zunächst mussten Franz zufolge die Hauptakteure, der Naturpark Frankenwald als Projektträger, die Touristiker sowie der Frankenwaldverein einen gemeinsamen Nenner finden, unter dem sie das Projekt angehen wollten. „Da haben alle Beteiligten auch einige ihrer eigenen Interessen im Sinne des gemeinsamen Zieles mal zurückgestellt. Wir zum Beispiel haben das Wandern in unserem touristischen Leitbild nach ganz oben gestellt. Alle andere Themen kommen erst danach“, sagt der Geschäftsführer. Außerdem habe man weitere Akteure ins Boot geholt, etwa Vertreter aus Forst und  Gastronomie sowie den Kommunen. Alle arbeiten daran, den Slogen „Wandern im Frankenwald – Draußen. Bei uns.“ mit Leben zu füllen. Dabei helfen die transparenten Prüfkriterien des Deutschen Wanderverbandes. Sie bieten das Gerüst, welches mit regionalen Besonderheiten gefüllt wird. Im Frankenwald spielen hier die Themen „Stille hören“, „Weite atmen“  und „Wald verstehen“ eine tragende Rolle. Sowohl die unter dem Namen FrankenwaldSteigla zusammengefassten Tagesrouten als auch der Weit-Rundwanderweg FrankenwaldSteig führen Besuchern dies eindrücklich vor Augen.

Heute profitiert die Region von der gemeinsamen Arbeit im Vorfeld: Man kennt und vertraut sich. Da fällt es leicht, gemeinsame Fortbildungen zu organisieren, um alle Beteiligten auf einen Stand zu bringen, die nächsten Ziele zu formulieren und umzusetzen. Die Kooperationen seien motivierende Grundlage für eine nachhaltige Qualitätssicherung in der Region, so Franz. Das schaffe eine erhöhte Aufmerksamkeit und letztlich auch  mehr Besucher: „Die wissen, dass sie bei uns Leistungen bekommen, die woanders vielleicht nicht selbstverständlich sind.“

In der verlässlichen Qualität sieht auch Sabine Risse einen der großen Vorteile der Qualitätsregionen Wanderbares Deutschland. Risse ist Themenmanagerin Wandern im Sauerland-Tourismus e.V. Die „Sauerland Wanderdörfer“ war im vergangenen Jahr die erste Region überhaupt, die es schaffte, Qualitätsregion Wanderbares Deutschland zu werden. Mit ihrem Angebot an Qualitäts-Wanderwegen, Service und Gastronomie hat sich die Region vollkommen auf Wanderer eingestellt. Auch hier kommen regionale Besonderheiten nicht zu kurz. Rundwanderwege, die  Sauerland-Spuren, wurden so gelegt, dass Besucher die regionale Gastronomie ebenso kennenlernen wie die typische Heidelandschaft. Auch der ehemalige Eisenerz-Bergbau und Diabas–Steinbrüche liegen am Weg. 

Entscheidenden Anteil an der Aufwertung der Region hat im Sauerland das Expertenteam Wandern. Zu dem Team gehören Vertreter aus dem Tourismus, dem regionalen Wanderverein sowie der Gastronomie, dem Naturschutz und dem Landesbetrieb Wald und Holz. Das Team organisierte Schulungen etwa für das Personal in den Informationsstellen, sorgte für Transparenz bei allen Entscheidungen und reagierte auf Bedenken. „Ganz wichtig war, die Menschen in der Region mitzunehmen und sie möglichst für das Projekt zu begeistern“, so die Themenmanagerin. Dass dies gelang, zeigen u.a. die Gastgeber, von denen immer mehr spezielle Angebote für Wanderer entwickeln.

Wie im Frankenwald dauerte es im Sauerland rund zwei Jahre, bis alle Voraussetzungen für die Zertifizierung erfüllt waren. Risse: “Allerdings hatten wir in einem Vorläuferprojekt das Wegenetz und die Beschilderung bereits vorher weitgehend fertig.“ Das Expertenteam Wandern trifft sich bis heute und sorgt dafür, dass auf die Qualitätsregion auch künftig Verlass ist. Inzwischen hat sich in den Nachbarorten herumgesprochen, dass die Region zunehmend Wandergäste anzieht. Orte, die bisher nicht dabei waren, wollen nun Teil der „Sauerland Wanderdörfer“ werden.

Bundesweit wird gerade von den jeweils Verantwortlichen registriert, dass der anspruchsvolle Maßstab, den der Deutsche Wanderverband an Qualitätsregionen Wanderbares  Deutschland anlegt, zufriedene Gäste garantiert, die nicht nur selbst gerne wieder kommen, sondern Freunden und Verwandten davon berichten, wie viel Spaß sie in der Qualitätsregion hatten. Von höheren Gästezahlen profitiert keineswegs nur die regionale Gastronomie, sondern auch Handwerk, Handel und Verkehr. Letztlich unterstützt die Qualitätsinitiative so die wirtschaftliche Entwicklung in ländlichen Regionen. Wohl deswegen wollen sich in den kommenden Monaten weitere Regionen zertifizieren lassen, darunter das Zweitälerland im Schwarzwald, das  Räuberland im Spessart sowie die Dübener Heide, die Uckermark und der Odenwald.


PM_28_Regionen_WD.pdf - [ 161.9 KByte ]

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