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14.05.2018

12.000 Menschen beim „14. Mai – Tag des Wanderns“

Zeichen gesetzt



Mit rund 300 Veranstaltungen in allen Bundesländern hat der „14. Mai – Tag des Wanderns“ über die Vielfalt einer der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen und zugleich eine der wichtigsten Tourismusbranchen in Deutschland informiert. Ein Zeichen gegen das Insektensterben in Deutschland setzte der Deutsche Wanderverband mit einer Samenkugel, die er allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltungen zum Tag des Wanderns schenkte.

Weil der „14. Mai – Tag des Wanderns“  zum ersten Mal in seiner dreijährigen Geschichte an einem Werktag lag, beteiligten sich diesmal auch viele Schulen, Unternehmen und der Einzelhandel mit eigenen Veranstaltungen.  So organisierte der Hunsrückverein in einigen Supermärkten seiner Region Informationsstände, die über die Vielfalt des Wanderns informierten. Andere Vereine wie der Harzklub nahmen den Tag zum Anlass, neue Wanderwege einzuweihen.

Wie in den Vorjahren gab es zum Tag des Wanderns Kulturtouren ebenso wie Gesundheitswanderungen, Brauchtumsveranstaltungen, Markierungskurse und Naturschutzaktionen – kurzum: Der „14. Mai – Tag des Wanderns“ bot so ziemlich alles, was unter der Überschrift „Wandern“ möglich ist.  

Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, Präsident des Deutschen Wanderverbandes (DWV), freut sich über die große Resonanz zum Tag des Wandern: „Bundesweit haben rund 12.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlebt, wie modern und vielseitig das Wandern heute ist.“ Außerdem habe sein Verband als eine der ältesten Naturschutzorganisationen Deutschlands den Tag genutzt, um bundesweit ein starkes Zeichen gegen das Insektensterben in Deutschland zu setzen: Der DWV schenkte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern von Veranstaltungen zum Tag des Wanderns eine Samenkugel „Staatsbankett für Bienen“.  Hier klar Stellung zu beziehen, sei wichtig, da das zunehmende Verschwinden der Insekten die biologische Vielfalt und damit das Fundament eines gesunden Ökosystems immer mehr einschränke, so Rauchfuß: „Da muss was passieren.“

Dass die Politik das Thema Wandern nicht nur als Wirtschaftsfaktor immer ernster nimmt, beweist die große Zahl von Bundes- und Landtagsabgeordneten sowie Landräten und Bürgermeistern, die den „14. Mai – Tag des Wanderns“ auf sehr unterschiedliche Art und Weise mit gestalteten. Malu Dreyer, Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz und Schirmherrin des diesjährigen Tages des Wanderns betonte während der vom Westerwald-Verein ausgerichteten Zentralveranstaltung zum Tag des Wanderns nahe dem Ort Westerburg die hohe Bedeutung des Wanderns in ihrem Bundesland  für die Wirtschaft. „Die Wege entlang der Flüsse, Traumschleifen und Steige sind auch ein Erfolgsfaktor für unsere Tourismusbranche“, so die Ministerpräsidentin. Dank des vielen ehrenamtlichen Engagements in den Wandervereinen würden die Wege gut beschildert und gepflegt und die Menschen kompetent durch die Natur geführt.

In Saarbrücken stellte sich der saarländische Minister für Umwelt und Verbraucherschutz nach einer After-Work-Wanderung mit über 100 Teilnehmern unter dem Motto „Jost am Rost“ selber an den Grill und weihte die Anwesenden in die richtige „Schwenktechnik“ ein. Im Erzgebirge informierte die Oberbürgermeisterin von Schwarzenberg, Heidrun Hiemer, die zugleich Vizepräsidentin des DWV ist, während einer Tour auf dem Panoramarundwanderweg Schwarzenberg über die Geschichte von Stadt und Region.

Passend zum DWV-Jahresschwerpunkt ging es vielerorts um den „Regionalen Genuss“, etwa während einer kulinarischen Wanderung zum Spargel oder einer Tour, an deren Ende Braunschweiger Löwenbratwurst und Eintracht-Senf auf dem Programm standen.

Die vom Westerwald-Verein ausgerichtete Zentralveranstaltung zum Tag des Wanderns in Rheinland-Pfalz veranschaulichte, wie vielseitig Wandervereine heute sind. Vorgestellt wurden Naturschutzaktionen sowie das Konzept der „Draußenschule“ Niederahr, in der Kinder einmal in der Woche draußen unterrichtet werden. Präsentiert wurde während einer Wanderung  am Wiesensee auch das vom DWV zertifizierte Gesundheitswandern, das sich erwiesener Maßen sehr positiv auf Körper, Geist und Seele auswirkt. Landrat Achim Schwickert, erster Vorsitzender des Westerwald-Vereins: „Wir freuen uns, in diesem Jahr Gastgeber für die Zentralveranstaltung sein zu dürfen und empfinden dies als eine besondere Auszeichnung. Der Westerwald ist eine Wanderregion mit den vielfältigsten Angeboten für Jung und Alt, für touristische Gäste, aber auch für die Westerwälderinnen und Westerwälder selbst.“

Dass das Wandern Menschen über alle Grenzen verbinde, sagte Landrat a.D. und 1. Vizepräsident der Europäischen Wandervereinigung, Aloys Steppuhn, in Westerburg. Er verwies auf die Initiativen von Wandervereinen, die geflüchteten Menschen während kleiner Wanderungen die neue Heimat zeigten und so zur Integration der in Deutschland Schutz suchenden Menschen beitragen würden. Dazu würden die in der  Europäischen Wandervereinigung organisierten Menschen dazu beitragen, das gemeinsame Haus Europa zu stärken. „Angesichts von immer häufiger zu beobachtenden anti-europäischen Bestrebungen ist dies gar nicht hoch genug einzuschätzen“, so Steppuhn.

Möglich wurde der „14. Mai – Tag des Wanderns“, weil verschiedene Organisationen den Deutschen Wanderverband als Veranstalter bei diesem Thementag unterstützen. Besonders dankt der Verband dem Hauptsponsor, der Sparkassen-Finanzgruppe, und dem Premiumpartner Maier Sports, sowie Wikinger Reisen, der KOMPASS Karten GmbH, der „BKK Pfalz. Die freundliche Familienkasse“ und LOWA. Ohne deren Hilfe wäre der Tag so nicht möglich.

Der vom DWV veranstaltete Tag des Wanderns hat im Jahr 2016 mit Unterstützung aller damals im Bundestag vertretenen Parteien zum ersten Mal über die Vielfalt des Wanderns informiert. Seitdem ist der 14. Mai – an diesem Tag wurde im Jahr 1883 der Deutsche Wanderverband gegründet – als Tag des Wanderns fest im Jahreskalender verankert.

Seit 1883 vertritt der Deutsche Wanderverband gegenüber Politik und Behörden die Interessen seiner Mitglieder und ist der Fachverband für das Wandern und die Wegearbeit in Deutschland. Als Dachverband von landesweiten und regionalen Gebirgs- und Wandervereinen mit rund 600.000 Mitgliedern sowie Fördermitgliedern hat der DWV wichtige Initiativen wie das Kita-, Schul- und Gesundheitswandern oder die Ausbildung von Wanderführern gemeinsam mit Partnern ins Leben gerufen. Als anerkannter Naturschutzverband hat der DWV zudem eine wichtige Funktion im Dialog von Naturnutzern und -schützern. Nicht zuletzt zertifiziert er im Rahmen der Qualitätsinitiative „Wanderbares Deutschland“ Regionen, Wege und Gastgeber, wenn sie sich besonders gut für Wanderer eignen.

Weitere Informationen: www.tag-des-wanderns.de



PM__12_Tag_des_Wanderns_Abschluss.pdf - [ 310.0 KByte ]

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