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Den Comic „Gemeinsam geht’s“ samt der dazugehörigen digitalen App zum Thema Klimawandel und Natursport haben der Deutsche Naturschutzring und die dort organisierten Mitgliedsverbände – darunter der Deutsche Wanderverband – für Jugendliche herausgegeben.

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NatursportPlaner


Der Deutsche Wanderverband hat mit dem „NatursportPlaner“ eine Online-Wegemanagement-Software entwickelt, mit welcher wegebetreuende Organisationen ihre Sportinfrastruktur (z.B. Wanderwege, Mountainbiketrails, Punktobjekte etc.) verwalten und abstimmen können. Aktuelle Informationen finden Sie auf www.natursportplaner.de
 

Herzlich willkommen beim Deutschen Wanderverband

10.05.2019


4. Dialogforum „Natursport.Umwelt.Bewusst“

Für die Natur

Schon im Kleinen kann nahezu jeder Mensch durch einfache Aktionen seinen Teil zu Natur-und Umweltschutz beitragen. Das hilft schon allein deswegen, weil diese Aktionen mit der Natur verbinden. Und das wiederum führt zu einer stärkeren Rücksichtnahme. Das ist ein Ergebnis des 4. Dialogforums im Rahmen des Projektes „Natursport.Umwelt.Bewusst“  des Deutschen Wanderverbandes (DWV) am 4.Mai in Hamburg.

Während des Dialogforums tauschten sich rund 40 TeilnehmerInnen über Möglichkeiten aus, wie gute Ideen aus dem Geocaching auf andere Natursportarten zu übertragen sind. Dabei scheinen die Liebe zur Natur und die hohe Relevanz von Umwelt- und Klimaschutz gemeinsame Merkmale von Natursporttreibenden zu sein. Die Geocaching-Szene nutzt dies verstärkt im Rahmen sogenannter CITO-Veranstaltungen. CITO steht für „Cache In Trash Out“. Dabei werden gemeinsam Aktionen durchgeführt, die zur Verbesserung der Umwelt beitragen wie das Sammeln von Müll, das Aufstellen von Amphibienschutzzäunen oder die Biotoppflege. Solche Aktivitäten lassen sich gut in anderen Natursportarten umsetzen. Hier sind Wandervereine bereits aktiv, wie der Leiter des Projektes „Natursport.Umwelt.Bewusst“, Erik Neumeyer, betont: „Das Spektrum reicht vom Erhalt einer großen Streuobstwiese durch den Schwäbischen Albverein über den Bau eines großen Wildbienen-Hotels durch den Ortsverein Eppertshausen des Odenwaldklubs bis hin zu regelmäßigen Naturschutztagen wie beim Harzclub.“

Neben mehreren ehrenamtlichen Helfern aus der Geocaching-Spielergemeinde — sogenannten Reviewern — waren mit Sven Otto und Bryan Roth auch zwei Vertreter von Groundspeak, dem Betreiber der Plattform Geocaching.com aus den USA nach Hamburg gereist. Otto betonte, dass auch die Auseinandersetzung mit dem Projekt „Natursport.Umwelt.Bewusst“ dazu geführt habe, die für CITO vorgesehenen Zeiten auszudehnen. Dabei würden die Veranstaltungen unter dem Motto „Cachers Improve The Outdoors“ dafür genutzt, sich mit Naturschutz und gesellschaftlichen Themen zu befassen. Auch der Deutsche Wanderverband plant schon zum zweiten Mal eine CITO-Veranstaltung. Anlässlich des 14. Mai – Tag des Wanderns werden in Kassel eine Müllsammel-Aktion und der Gedankenaustauch mit einem Förster und Naturschützer aus der Region stattfinden.

Deutlich wurde in Hamburg auch, dass der Dialog für ein gutes Miteinander in der Natur nicht von oben angeordnet werden kann, sondern dass dafür vor Ort Räume für Begegnungen und echten Austausch geschaffen werden müssen. Nur dann könnten Reibungen verhindert und Konflikte gelöst werden. Ein weiteres Ergebnis des Dialogforums ist, dass die Abstimmung zwischen den Natursportverbänden sehr wichtig ist. Dazu gehört auch, dass man sich über Trends informieren sollte, um nicht erst dann den Dialog zu suchen, wenn es schon größere Probleme gibt. Die Ergebnisse des Forums werden in einen Handlungsleitfaden einfließen, den der DWV im Sommer veröffentlichen wird.

Über rechtliche Aspekte beim Geocaching informierte ein Eckpunkte-Papier des Rechtsanwaltes Dr. Stefan Wagner, aus dem Neumeyer referierte. Danach gelte beim Geocaching als Erholungsaktivität grundsätzlich das freie Betretungsrecht. Im Hinblick auf den Artenschutz und geschützte Landschaftsteile sei aber ein sensibles und naturverträgliches Verhalten sowohl derer gefragt, die den Cache legen, als auch derer, die ihn suchen. Ulrike Wachotsch vom Umweltbundesamt betonte ebenfalls, dass Geocacher wie alle anderen Natursporttreibenden die Regeln des Naturschutzes zu respektieren hätten. Außerdem empfahl Wachotsch allen Natursporttreibenden, für ihre Aktivitäten möglichst emissionsarme Verkehrsmittel wie das Fahrrad zu nutzen, um klimaschädliche Emissionen zu vermeiden.

Während des 4. Dialogforums im Rahmen des Projektes „Natursport.Umwelt.Bewusst“ waren neben Reinhard Schlothauer für den Wanderverband Norddeutschland auch VertreterInnen anderer Natursportarten dabei wie Sonja Schütz von der Vereinigung der Freizeitreiter und –fahrer in Deutschland e.V. (VFD) und Oliver Sollbach vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC).

Eine ausführliche Zusammenfassung der Veranstaltung wird demnächst auf der Projektwebseite www.natursport-umwelt-bewusst.de zum Download zur Verfügung stehen. Dort finden sich auch weitere Informationen zum Projekt und seinen Ergebnissen.

Das 4. Dialogforums fand statt in den Räumen des Auswanderermuseums Ballinstadt in Hamburg anlässlich des Geocaching GIGA-Events „Project Hamburg – im Wandel der Zeit“.  Im Rahmen dessen war das Projekt „Natursport.Umwelt.Bewusst“ zudem mit einem Infostand vertreten, an dem sich mehrere hundert Menschen über das Projekt und seine Ziele informierten.

Das Projekt „Natursport.Umwelt.Bewusst“ wird gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

PM_21_Dialogforum_Hamburg.pdf - [ 132.5 KByte ]

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