Mit dem Projekt Brückenwege erprobt der Deutsche Wanderverband neue Formen der gesellschaftlichen Teilhabe und stärkt die Zukunftsfähigkeit seiner Mitgliedsorganisationen durch interkulturelle Öffnung.
In einer Gesellschaft im Wandel entscheidet die Offenheit für neue Impulse über die Vitalität und künftige Relevanz traditionsreicher Gemeinschaften. Während sich die Zusammensetzung der Bevölkerung in Deutschland wandelt, steht das Vereinswesen vor der Aufgabe, zeitgemäße Antworten auf demografische Entwicklungen zu finden. Rund ein Viertel der Menschen in Deutschland hat heute eine Einwanderungsgeschichte, das heißt sie selbst oder beide Elternteile sind seit 1950 zugewandert. Angesichts des fortschreitenden Arbeitskräftemangels und der globalen Migrationsbewegungen wird dieser Anteil voraussichtlich weiter zunehmen. Für den Deutschen Wanderverband (DWV) ist diese Entwicklung ein direkter Handlungsauftrag für die Sicherung der eigenen Zukunftsfähigkeit. Von März 2026 bis Februar 2027 widmet sich der Verband daher dem Projekt Brückenwege, um Verbindungen zwischen Kulturen zu schaffen und echte Teilhabe im Ehrenamt zu ermöglichen. Das Projekt versteht sich als ein bundesweites Sensibilisierungs-, Trainings- und Vernetzungsprogramm, das die rund 70 Mitgliedsorganisationen dabei unterstützt, sich diverser auszurichten und Menschen mit Migrationshintergrund für das Wandern sowie das bürgerschaftliche Engagement zu begeistern. Ein wesentlicher Aspekt ist die Überzeugung, dass Vielfalt eine elementare Stärke darstellt, die den Zusammenhalt und das demokratische Miteinander nachhaltig fördert.
„Wir brauchen mehr Vielfalt in Vereinen, um heute zukunftsfähig zu bleiben“
Anne-Christine Elsner leitet beim DWV das Projekt Brückenwege und sieht in der interkulturellen Öffnung eine existenzielle Notwendigkeit für das moderne Vereinswesen. Sie beschreibt die Intention hinter den Maßnahmen sehr deutlich: „Wir brauchen mehr Vielfalt in unseren Vereinen, um zukunftsfähig zu bleiben.“ Das Projekt Brückenwege unterstützt diesen Prozess mit Webinaren und Workshops, Beratung und Öffentlichkeitsarbeit. Die Kontakte, die im Rahmen des Projekts entstehen, sind dabei ein wichtiger Schritt. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt der Verband außerdem auf eine fundierte Datenbasis und führt eine offene Online-Befragung durch. Mit diesem Instrument wird ermittelt, wie es um die Willkommenskultur in den Wandervereinen bestellt ist und wo konkrete Barrieren existieren, die einem Engagement im Weg stehen könnten. Die Einbeziehung aller Perspektiven stellt sicher, dass die daraus resultierenden Handlungsempfehlungen für die Vereine eine hohe praktische Relevanz besitzen.
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Ihre Erfahrungen gestalten die Zukunft von Wandervereinen. Wir laden Sie ein, an unserer Online-Befragung teilzunehmen. Helfen Sie mit, unsere Wandervereine offener und vielfältiger zu machen! Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns. Lassen Sie uns wissen, was Sie mit Wandervereinen verbinden, wie Sie die Vereine erleben und was Ihre ganz persönliche Erfahrung ist. Die Befragung richtet sich an alle Interessierten: egal ob Sie bereits in einem Wanderverein sind oder nicht, egal welchen Hintergrund Sie haben. Jede Perspektive zählt!
Zur Befragung
Ein Fachbeirat begleitet den Prozess und bringt Erfahrungen aus der Arbeit mit Menschen mit Migrationshintergrund ein. Natascha Wellmann-Rizo ist Mitglied des Projekt-Beirats und interkulturelle Trainerin sowie systemische Beraterin und Supervisorin mit den Schwerpunkten Flucht, Migration und Ehrenamt. Sie bringt ihre langjährige Expertise in das Vorhaben ein und betont das Potenzial der Beteiligten. Die Menschen wollen sich nach ihrer Erfahrung aktiv einbringen, und zwar sowohl mit ihrer Persönlichkeit als auch mit den spezifischen Qualifikationen, die sie bereits mitbringen. Das Ehrenamt bietet nach Ansicht der Expertin eine bedeutende Chance für Selbstwirksamkeit, den Spracherwerb, die professionelle Weiterqualifizierung und die soziale Vernetzung.
„Das Ehrenamt ist eine Chance für Selbstwirksamkeit, Spracherwerb, Weiterqualifizierung und Vernetzung“
Das Projekt Brückenwege zielt auch darauf ab, die Verantwortlichen in den Vereinen darin zu bestärken, den Neuzugängen Vertrauen entgegenzubringen und ihre individuellen Stärken als Bereicherung wahrzunehmen. Ein Mehrwert für die Mitgliedsorganisationen liegt in der Qualifizierung von engagierten Personen zu Scouts für kulturelle Vielfalt. In Workshops und Webinaren werden diese Multiplikatoren für Diversität sensibilisiert und erwerben Kompetenzen im Bereich der interkulturellen Kommunikation. Diese geschulten Personen tragen das Wissen anschließend direkt in ihre lokalen Strukturen und sorgen so für einen nachhaltigen Transfer in die Breite des Verbandes. Wie eine solche Öffnung in der Praxis gelingen kann, zeigt das Beispiel des Pilotvereins Wandern und Erleben Allgäu. Im Rahmen der Beratung entstand dort bereits ein wachsendes Netzwerk mit regionalen Initiativen. Nach einer Phase des ersten Aufbaus gewann das Vorhaben durch die Zunahme persönlicher Kontakte erheblich an Dynamik. Die Planungen umfassen die Kooperation mit einem Kulturcafé, eine integrative Wanderung und ein internationales Picknick.
Die Erfahrungen untermauern die Erkenntnis, dass erfolgreiche Vereinsangebote die Menschen dort abholen müssen, wo sie stehen, und dass die Einladung zur Mitgestaltung die Basis für ein buntes Angebot bildet, das allen gerecht wird. Das gesellschaftliche Umfeld für solche Initiativen ist jedoch herausfordernd, wie das Vielfaltsbarometer der Robert Bosch Stiftung belegt. Demnach ist die Akzeptanz von Diversität in den vergangenen Jahren zurückgegangen, während gleichzeitig feststeht, dass gerade persönliche Begegnungen dabei helfen, Vielfalt wertzuschätzen. Der Deutsche Wanderverband begreift sich hier als Impulsgeber, der Wege zu Begegnungen aufzeigt und den Vereinen neue Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet. Für die Nachhaltigkeit der Ergebnisse werden alle Praxisbeispiele systematisch erfasst und den Mitgliedsorganisationen in einem digitalen Werkzeugkoffer zur Verfügung gestellt. Dieser dauerhafte Zugang zu bewährten Methoden ermöglicht es den Vereinen, weit über die eigentliche Projektlaufzeit hinaus von den Brückenwegen zu profitieren und sich als moderne Orte des Austauschs zu etablieren. Damit festigt der Verband seine Rolle als Kraft für seine Mitglieder und leistet einen Beitrag zur Entwicklung einer offenen Zivilgesellschaft.
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Durch das Projekt Brückenwege setzt der Deutsche Wanderverband wichtige Impulse in den Mitgliedsvereinen. Das Projekt setzt gezielt auf Kooperationen sowie Mitgliedergewinnung und fördert so die Vereine. Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms transform_D der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt umgesetzt. Dieses Programm unterstützt bundesweit innovative Vorhaben, die bürgerschaftliches Engagement stärken und zur Entwicklung einer resilienten Zivilgesellschaft beitragen.
Glossar
In diesem Glossar finden Sie Informationen zu zentralen Begriffen des Projekts. Es wird fortlaufend aktualisiert und erweitert.
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Der Begriff Diversity bedeutet wörtlich übersetzt Vielfalt oder Vielfältigkeit. Dahinter steht ein Ansatz, der Unterschieden zwischen Menschen wertschätzend begegnet. Statt einer defizitorientierten Sichtweise wird Vielfalt als Bereicherung für das gesellschaftliche Miteinander verstanden.
Als Konzept hat Diversity seinen Ursprung in der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung und verfolgt das Ziel, Diskriminierungen abzubauen. Dabei bezieht es sich auf verschiedene soziale Kategorien, wie die ethnische Herkunft, das Geschlecht, den sozio-ökonomischen Status, die sexuelle Identität, Behinderungen bzw. chronische Erkrankungen usw. Diese Kategorien haben – je nach Ausprägung – Einfluss darauf, ob Menschen Privilegien genießen oder Diskriminierungen erfahren.
Nicht nur auf der gesellschaftlichen Ebene, auch im täglichen Miteinander kann Diversität ein großer Gewinn sein – auch für Wandervereine. Wo sich Menschen mit unterschiedlichen Lebensrealitäten auf Augenhöhe begegnen, können sie miteinander in den Austausch treten und neue Perspektiven kennenlernen. Das schafft Raum für neue Ideen. Und wo eine Kultur der Wertschätzung von Vielfalt herrscht, können sich (alle) Menschen freier entfalten als in einem Klima, das nur bestimmte Menschen teilhaben lässt und andere ausschließt. Die Wertschätzung von Diversität und der Abbau von Diskriminierungen schafft somit Partizipationsmöglichkeiten und stärkt das demokratische Miteinander. -
Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit bezeichnet die Abwertung und Ausgrenzung von Menschen aufgrund Ihrer (tatsächlichen oder nur vermeintlichen) Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe. Ihr zentrales Element ist die Vorstellung von der Ungleichwertigkeit von Menschen aufgrund bestimmter Merkmale. Das bedeutet, dass Menschen aufgrund ihrer (vermeintlichen) Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe nicht lediglich als “anders”, “fremd” oder “unnormal” betrachtet werden, sondern dass dieses (vermeintliche) Anders-Sein als Begründung dafür genutzt wird, um Menschen schlechter zu behandeln, ihnen Rechte abzusprechen, ihnen Zugänge zu verwehren etc.
Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit umfasst verschiedene Formen, z.B. Rassismus, Sexismus, Homo- und Transfeindlichkeit, Antisemitismus und Ableismus (also die Abwertung von Menschen mit Behinderung), aber auch die Feindlichkeit gegenüber Obdachlosen oder Erwerbslosen. Sie kann sich auf ganz unterschiedliche Weise äußern - von persönlichen Abneigungen bis hin zu systematischer Ausgrenzung und Gewalt.
Bei der Entstehung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit spielen Vorurteile eine entscheidende Rolle. Damit sind nicht einfach nur vorschnelle Urteile über Einzelpersonen gemeint, sondern unzulässige Übergeneralisierungen, bei denen von einigen wenigen Menschen auf alle Mitglieder einer sozialen Gruppe geschlossen wird. Vorurteile führen - meist unbewusst - zu einer Kategorisierung von Menschen in ein “Wir” und ein “die Anderen”, wobei der eigenen Gruppe in der Regel positive und der anderen Gruppe negative Eigenschaften zugeschrieben werden. Wo eine kritische Überprüfung der eigenen Annahmen ausbleibt, verfestigen sich Vorurteile und bieten einen Nährboden für Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.
Beispiel: In öffentlichen Debatten um staatliche Transferleistungen kommt es mitunter dazu, dass vorurteilsbehaftet über die Bezieher*innen von Transferleistungen gesprochen wird. Dabei lässt sich auch die beschriebene Kategorisierung beobachten, wenn beispielweise ein „Wir, die fleißige arbeitende Bevölkerung“ gegenüber „den Faulen, die den Staat ausnutzen“ konstruiert wird. In dieser Einteilung wird pauschal eine vermeintlich fleißige Gruppe einer vermeintlich nicht fleißigen gegenübergestellt; inwiefern diese Annahmen tatsächlich den Tatsachen entsprechen, wird nicht weiter betrachtet.Wichtig ist allerdings zu berücksichtigen, dass Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit nicht allein das Resultat individueller Einstellungen ist. Auch wenn diese natürlich eine Rolle spielen, sind es ebenso strukturelle Faktoren wie z.B. gesetzliche Regelungen, sozio-ökonomische Rahmenbedingungen oder auch die Repräsentation bestimmter Gesellschaftsgruppen in den Medien, die Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit befeuern oder aber ihr entgegenwirken können.
Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist ein ernstzunehmendes Problem für ein demokratisches Miteinander. Und vor allem: Sie ist eine Gefahr für die Menschen, gegen die sie sich richtet. -
Interkulturelle Kompetenz beschreibt die Fähigkeit, die Begegnung zwischen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen möglichst positiv zu gestalten. Aspekte wie Toleranz, Offenheit, Empathie, aber auch (Selbst-)Reflexionsvermögen sind in diesem Zusammenhang wichtig. Zudem spielt Wissen – sowohl über andere Kulturen als auch über den Einfluss der eigenen Kultur – sowie Kommunikationsfähigkeit eine Rolle.
Das Konzept der Interkulturellen Kompetenz hat sich im Laufe der Zeit massiv weiterentwickelt. Lange Zeit herrschte die Vorstellung, Kulturen seien im Grunde klar voneinander abgrenzbare und eindeutig unterscheidbare Räume, die keinerlei Gemeinsamkeiten haben. Treffen zwei Menschen aus unterschiedlichen Kulturen aufeinander, seien – so die Vorstellung – Konflikte vorprogrammiert. Daher müssten Menschen Interkulturelle Kompetenz erleben. Diese starre Vorstellung wird mittlerweile kritisch gesehen, denn sie ignoriert zwei wichtige Aspekte:1. Kulturen sind komplexe Konstrukte.
Kulturen sind vielfältiger als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Sie sind nicht starr und eindeutig voneinander abgrenzbar, sondern lebendig und im stetigen Wandel. In der Menschheitsgeschichte gab es von Beginn an Austausch und wechselseitige Einflüsse zwischen Kulturen. Auch halten sich Kulturen nicht an nationalstaatliche Grenzen und es gibt – zum Beispiel regional oder zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Milieus – erhebliche Unterschiede innerhalb einer Kultur.
Das bedeutet: So vielfältig Kulturen sind, so vielfältig sind auch die Menschen, die sich in ihnen bewegen. Wer Menschen also allein aufgrund ihrer (vermeintlichen) kulturellen Zugehörigkeit oder gar ihrer Nationalität bestimmte Eigenschaften zuschreibt, tappt möglicherweise in eine Stereotypen-Falle und riskiert unangenehme Situationen oder gar Konflikte. Sich vor Augen zu führen, wie komplex Kulturen sind, kann hilfreich sein, um offen und weniger voreingenommen auf Menschen zuzugehen.2. Wie Menschen ticken, wird nicht allein durch ihre kulturelle Herkunft bestimmt.
Neben der Kultur, in der ein Mensch sich bewegt, prägen Aspekte wie der Beruf, Familie und Freundschaften, Hobbies und Interessen, politische Einstellungen etc. wie er denkt und sich verhält. In der zwischenmenschlichen Begegnung ergeben sich daraus – trotz (vermeintlicher) kultureller Unterschiede – zahlreiche Möglichkeit, um Gemeinsamkeiten zu entdecken und darüber die Basis für ein gutes Miteinander zu schaffen. Andersrum kommt es nicht selten vor, dass sich Menschen gar nicht verstehen, obwohl sie aus dem gleichen Kulturkreis stammen.
Beispiel: Zwei begeisterte Schachspieler*innen können sich aufgrund ihres geteilten Hobbys super verstehen, auch wenn sie aus unterschiedlichen Kulturen stammen. Eine begeisterte Schachspielerin und ein eingefleischter Fußballfan sich überhaupt nicht verstehen, obwohl sie demselben Kulturkreis angehören.Fazit: Interkulturelle Kompetenz ist ein wichtiger Baustein, um Barrieren in zwischenmenschlichen Begegnungen abzubauen. Wird dabei von Kulturen als starren, in sich einheitlichen und unterkomplexen Konstrukten ausgegangen, werden allerdings schnell Stereotype reproduziert, die meist wenig mit der Realität zu tun haben. Gleiches gilt, wenn Menschen allein auf ihre (vermeintliche) kulturelle Herkunft reduziert werden und ausgeblendet wird, die vielfältig die Einflüsse sind, die uns erst zu den Menschen machen, die wir sind.
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Teilhabe meint das Einbezogen-Sein in eine Lebenssituation. Dabei geht es nicht allein um passives Daneben-Stehen und Zuschauen, sondern um die Möglichkeit, sich aktiv einbringen, mitbestimmen und mitgestalten zu können. Der Begriff wird häufig in Bezug auf Menschen mit Behinderungen verwendet; er kann jedoch auch auf andere Kontexte übertragen werden.
Dass Menschen teilhaben können, ist eine elementare Voraussetzung für demokratische Gesellschaften. Dabei spielen einige Bereiche eine besondere Rolle, zum Beispiel Teilhabe an Bildung und im Erwerbsleben, politische Teilhabe, soziale Teilhabe (z.B. Wohnen, Mobilität etc.) sowie die Teilhabe am kulturellen Leben, an Freizeit, Erholung und Sport.
Teilhabemöglichkeiten können durch verschiedene Faktoren gestärkt oder aber erschwert werden. Letzteres ist beispielsweise dann der Fall, wenn es an Barrierefreiheit mangelt, Informationen nicht oder nur schwer zugänglich sind, die Teilhabe mit hohen Kosten verbunden ist oder Unterstützungsangebote fehlen. Aber auch wenn Menschen das Gefühl haben, nicht erwünscht oder nicht wirklich willkommen zu sein, verschlechtert das ihre Teilhabe-Chancen. Wer die Teilhabe von Menschen stärken will, kann dagegen auf gut zugängliche Informationen und niedrigschwellige, möglichst barrierefreie Zugänge achten. Auch Unterstützungsangebote können sich positiv auswirken. Und ganz grundsätzlich trägt ein konstruktiver Umgang mit Vielfalt und die Bereitschaft, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen, enorm zur Stärkung von Teilhabe-Möglichkeiten bei.
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