Das Jahreskulturthema ist eins der neuen Highlights im Wanderjahr. Damit machen wir die Öffentlichkeit bundesweit darauf aufmerksam, wie vielfältig und bereichernd die Wanderangebote in den Vereinen sind. Neben Bewegung, Geselligkeit und Naturerlebnis gibt es dabei oftmals Wissenswertes zur Geschichte und Kultur einer Landschaft zu erfahren.
Jahreskulturthema 2026
Pilgern und Innere Einkehr
Im Jahr 2026 steht unser Wettbewerb unter dem von der DWV-Mitgliederversammlung beschlossenen Motto „Pilgern und innere Einkehr“.
1.Wie kann ich mich beteiligen?
Erwünscht sind Einsendungen mit guten Beispielen aus den Vereinsaktivitäten zum Jahreskulturthema. Das können thematisch einschlägige Wanderwege sein, die bspw. historischen Pilgerpfaden folgen oder welche Orte der inneren Einkehr verbinden, wie etwa Kreuzwege, Kapellen, Klausen, Friedhöfe oder Bildstöcke. Das Jahresmotto umfasst ausdrücklich auch einzelne Wanderungen, bei denen auf dem Weg oder in besonderen Aktionen überlieferte Formen der Volksfrömmigkeit oder Kontemplation im Mittelpunkt standen. Die Bewerbung sollte erkennen lassen, dass Wandern und kulturelle Inhalte miteinander verbunden worden sind. Nicht ausreichend wären bspw. eine Mondscheinwanderung mit meditativen Elementen (fehlender Kulturbezug) oder ein Freiluft-Gottesdienst (fehlender Wanderbezug).
Wichtig ist, dass die Bewerbung sich auf einen vorhandenen Wanderweg oder eine abgeschlossene Wanderung bzw. ein abgeschlossenes Projekt bezieht, welche/s allerdings max. 5 Jahre zurückliegt (also Abschluss 2021 oder später). Bitte haben Sie Verständnis, dass wir bloße Konzepte, geplante Aktionen oder frisch angefangene Projekte nicht in die Bewertung einbeziehen können.
Teilnahmeberechtigt sind alle Mitgliedsvereine des DWV sowie deren Ortsgruppen. Bitte geben Sie diesen Aufruf daher an Ihre Ortsgruppen weiter, damit diese auch die Chance erhalten, sich zu beteiligen! Erbeten wird eine aussagekräftige Kurzbeschreibung von max. 2 DIN-A4-Seiten, gerne auch mit Fotos oder weiterführenden Links zu einem Internetbeitrag.
Die Bewerbung bitte digital im PDF-Format bis zum 17. Mai 2026 per Mail einreichen an info@wanderverband.de
2.Was gibt es zu gewinnen?
Die von einer Jury ausgewählten drei besten Beispiele sollen eine kleine Finanzspritze für die Vereinskasse erhalten: Der 1. Platz 500 EUR, der 2. Platz 300 EUR und der 3. Platz 200 EUR. Bis zu weitere sieben gute Beispiele sollen eine anerkennende Erwähnung und Veröffentlichung auf den Internetseiten des DWV erfahren.
3.Wer entscheidet über die Gewinner*innen?
Eine Jury, die aus Mitgliedern des DWV-Vorstandes und Kulturfachwarten der Mitgliedsvereine zusammengesetzt ist, wird sich der Herausforderung stellen, besonders schöne Beispiele aus hoffentlich einer Vielzahl von Einsendungen auszuwählen. Kriterien können dabei z. B. sein Passung zum Jahresthema, Vermittlungsansätze, Vernetzung/Kooperation, regionale Bezüge, Nachhaltigkeit/Verstetigung, Originalität oder auch die Übertragbarkeit für andere Vereine.
4.Wann erfolgt die Prämierung?
Geplant ist die Bekanntgabe der Gewinner*innen im Rahmen des Deutschen Wandertages in Oberwiesenthal, also 24. bis 27. September 2026.
Jahreskulturthema 2025
„Bedeutende Persönlichkeiten“
Wanderungen können Geschichten erzählen – anhand des Landschaftsbildes, baulicher Relikte oder auch durch mündliche Überlieferungen. Aus diesem Grund stand das Jahreskulturthema 2025 ganz im Zeichen bedeutender Persönlichkeiten. Begleitet wurde es von einem Wettbewerb. Bis zum 31. Mai 2025 konnten sich die Mitgliedsvereine des Deutschen Wanderverbands sowie deren Ortsgruppen mit kreativen Beiträgen bewerben. Erwünscht waren Einsendungen mit guten Beispielen aus den Vereinsaktivitäten, etwa ein thematisch einschlägiger Wanderweg, der sich mit Leben und Wirken bedeutender Persönlichkeiten auseinandersetzt und an diese erinnert. Es konnte aber auch eine einzelne Wanderung oder eine Gemeinschaftsaktion sein, bei der sich die Teilnehmenden in einem weiten Sinne „auf die Spuren“ einer prominenten Zeitgenossin begeben, eine historisch verbürgte Route nachwandern, Werke eines Dichters oder einer Schriftstellerin dramaturgisch einbinden oder Maler-Blicke wiederentdecken. Der Kreativität waren (fast) keine Grenzen gesetzt!
Preisträger*innen
Im Rahmen der DWV-Mitgliederversammlung am 26. September 2025 in Kassel wurden die Preisträger*innen ausgezeichnet. In seiner Laudatio würdigte der Verbandsfachwart für Kultur, Matthias Löb, die herausragenden Einsendungen.
Der erste Platz
Über den ersten Platz darf sich der Fichtelgebirgsverein mit seiner Bewerbung zum "Jean-Paul-Weg" freuen. Der 200 Kilometer lange Wanderweg, der über Joditz, Hof, Schwarzenbach, Wunsiedel und Bayreuth bis hin nach Sanspareil führt, ist dem bedeutenden deutschen Schriftsteller und Dichter Jean Paul (1763 - 1825) gewidmet. Dessen Werk nimmt in der Zeit des Umbruchs zwischen Klassik und Romantik eine besondere Stellung ein und wird bis heute weithin geschätzt. Entlang dies Jean-Paul-Weges, dessen Pflege und Betreuung der Fichtelgebirgsverein e.V. nun seit 13 Jahren übernimmt, wird der Lebensweg und das Werk des Künstlers durch 150 informative Texttafeln erlebbar gemacht. Für den ersten Platz erhält der Verein ein Preisgeld von 500 Euro.
Der zweite Platz
Der zweite Platz ging an die Abteilung Dorsten des Sauerländischen Gebirgsvereins. Bereits seit einigen Jahren stellt sie rund um den Weltfrauentag bedeutende Frauen in den Mittelpunkt ihrer Wanderungen. So stand die Wanderung 2023 ganz im Zeichen des Lebens und Wirken Tisa von Schulenburgs, die sich bis ins hohe Alter für soziale Gerechtigkeit engagierte. Doch auch die Kunst war ein bedeutender Teil ihres Lebens: 1948 zog sie nach Dorsten, wo sie zwei Jahre später als Schwester Paula in das Kloster St. Ursula eintrat. Neben ihrer Tätigkeit als Kunstgeschichts- und Zeichenlehrerin der von den Ursulininnen geleiteten Schule widmete sie sich, u.a. dem Bronze- und Aluminiumguss und dem Zeichnen.
Zum Weltfrauentag 2024 ging es nach Wetter-Wengern, wo die Kochbuchautorin Henriette Davidis (1801 - 1875) gelebt und gewirkt hat. In ihren Kochbüchern stellte die Autorin einfache Rezepte vor, die auch für finanziell schlechter gestellte Menschen umsetzbar waren. Zugleich propagierte sie jedoch ein traditionelles Frauenbild, das sich an der Rolle als Hausfrau und Mutter orientierte.
2025 waren die Wandernden dann auf den Spuren Margarethe Krupps (1854 - 1931), Ehefrau von Friedrich Alfred Krupp, die nach dem Tod ihres Mannes treuhänderisch die Konzernleitung der Kruppschen Gussstahlfabrik in Essen übernahm. Sie entwickelte das Unternehmen zur Aktiengesellschaft weiter, betätigte sich im Kultur- und Sozialbereich und gründete die Margarethe-Krupp-Stiftung für Wohnungsfürsorge.
Für den zweiten Platz erhält die Abteilung Dorsten des SGV ein Preisgeld von 300 Euro.
Der dritte Platz
Der dritte Platz, dotiert mit 200 Euro, geht an den Märkischen Wanderbund, der sich gemeinsam mit dem Tourismusverein Kloster Lehnin mit dem "Willibald-Alexis-Wanderweg" beworben hat. Der acht Kilometer lange Wanderweg wurde um ein digitales Informationsangebot ergänzt, bei dem Wandernde sich mithilfe von QR-Codes von Willibot, dem digitalen Tourguide begleiten lassen können. An über 15 Erlebnisstationen kann man so Spannendes über das Leben des deutschen Schriftstellers Willibald Alexis (1798 - 1871) und die Sagen Lehnins erfahren. Willibald Alexis gilt als Begründer des realistischen historischen Romans in der deutschen Literatur; sein Werk gab Fontane den Anstoß sich ebenfalls den historischen Realismus zu widmen.
Anerkennungen
Anerkennend lobte Matthias Löb in seiner Rede zudem sieben weitere Einreichungen, die sich in fantasievoller Weise dem Jahreskulturthema widmeten:
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Der Schwarzwaldverein Schopfheim widmete sich dem Werk des Theologen, Pädagogen und Dichters Johann Peter Hebel (1760–1826), der als Verfasser der „Alemannischen Gedichte“, als Autor zahlreicher Kalendergeschichten sowie durch das Schatzkästlein des Rheinischen Hausfreundes bekannt geworden ist. Zu seinen Bewunderern zählten Johann Wolfgang Goethe, die Brüder Grimm, Gottfried Keller, Leo Tolstoi oder Hermann Hesse.
Eines seiner berühmtesten Werke ist das Gedicht „Die Wiese.“ In alemannischer Mundart abgefasst, beschreibt es den Verlauf des Flusses Wiese von seiner Quelle am Feldberg, bis hinunter zu seiner Mündung in den Rhein in Basel. Auf dem Hebel-Wanderweg, der entlang des Flusses Wiese verläuft, begaben sich die Wandernden des Schwarzwaldvereins Schopfheim auf die Spuren des Gedichts. Die Strecke von ca. 60 Kilometern wurde in sechs Tagesetappen unterteilt; unterwegs wurden auf jeder Etappe die passenden Ausschnitte aus „Die Wiese“ vorgetragen. Zudem hatte der Schwarzwaldverein Ehrenurkunden für diejenigen, die den Wanderweg komplett abgegangen sind, ausgeschrieben. 21 Teilnehmer*innen durften sich über die Verleihung freuen und wurden im Rahmen eines festlichen Abendessens bei einem „Hebel-Menü“, vom Präsidenten des Schwarzwaldvereines, Meinrad Joos, mit der Urkunde ausgezeichnet.
Kontakt: Schwarzwaldverein Schopfheim, E-Mail: marita.suetterlin@gmx.de
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Anlässlich des 99. Geburtstages des berühmten Schriftstellers Siegfried Lenz hat Hannelore Fielitz eine Wanderung in Hamburg angeboten. Der Schriftsteller, den vielen Menschen durch sein Werk „Deutschstunde“ bekannt sein dürfte, zählt zu den bedeutendsten Autoren der deutschen Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur und lebte lange Zeit in der Hansestadt. Ausgehend von seinem Grab führte die Wanderung zum Ort von Lenz‘ ehemaligem Wohnhaus im Stadtteil Othmarschen und entlang der Elbe zur Kersten-Miles-Brücke, von wo aus die Gefängnisinsel Hahnöfersand zu sehen ist. Die Tour endete an den Landungsbrücken. Unterwegs schildete Fielitz nicht nur die Lebensstationen von Siegfried Lenz, sondern las auch aus seinen Werken vor und brachte den 23 Teilnehmer*innen damit nahe, was für ein Mensch sich hinter dem berühmten Schriftsteller verbarg.
Kontakt: Wanderfreunde Hamburg, info@wanderfreundehamburg.de
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Seit 2021 können Wandernde rund um das nordhessische Kaufungen den Kunigundenpfad erleben, der der Kaiserin Kunigunde (980 – 1033), Ehefrau von Kaiser Heinrich II. gewidmet ist. Ins Leben gerufen wurde der – je nach Wegführung – neun bis 16 Kilometer lange Wanderweg vom HWGHV Oberkaufungen und dem Wanderverein Niederkaufungen, beide Mitglied im HWGHV Gesamtverein; auch die Wegbetreuung liegt bis heute in der Hand der beiden Vereine.
Kaiserin Kunigunde und ihr Ehemann besuchten Kaufungen zwischen 1011 bis 1024 mehrmals. Im Jahr 1011 wurde Kaufungen erstmals urkundlich erwähnt als Königshof bzw. später als Kaiserpfalz von Kaiser Heinrich II, so dass das Kaiserpaar eng mit der Region verbunden ist. Heute können Wandernde auf den Spuren der Kaiserin wandeln und zahlreiche faszinierende Natur- und Kulturhighlights entlang des Weges entdecken, beispielsweise die 1.000 Jahre alte Stiftskirche mit Stiftsareal.
Kontakt: HWGHV Zeigverein Oberkaufungen, E-Mail: info@wandern-kaufungen.de
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2025 feierte Wandern und Erleben Allgäu e.V. sein 10-jähriges Jubiläum und bot zu diesem Anlass ein buntes Programm aus verschiedenen Wanderungen an, von denen sich viele bedeutenden Persönlichkeiten widmeten. Der Jury haben zwei Wanderungen besonders gut gefallen, die auf humorvolle Weise zum Mitmachen anregten: Im April widmete sich eine 9 km lange „Survival-Wanderung“ dem Überlebensspezialisten Rüdiger Nehberg. Neben nützlichen Tipps für das Überleben in der Wildnis und der Bestimmung essbarer Wildpflanzen kam auch der Humor nicht zu kurz: In der Pause gab es „Würmer“, „Engerlinge“ und „Hasenköttel“, die aber - zur Erleichterung der Teilnehmer*innen – von süßer Natur waren. Ebenfalls im April wurde eine Wanderung bei Oberstaufen angeboten, die dem Leben und Werk von Hans Rosenthal galt: Die Wanderung streifte wichtige Lebensstationen, etwa als noch minderjähriger Zwangsarbeiter sowie die Medienkarriere als jüdischer Journalist in der Nachkriegszeit. Highlights waren Einlagen aus dessen beliebter Unterhaltungssendung Dalli-Dalli: Beim Fotoraten Dalli-Klick und den originalen Quizfragen von damals hatten die Teilnehmer*innen viel Spaß. Zum Abschluss durfte natürlich auch der „das-war-Spitze-Sprung“ nicht fehlen.
Kontakt: Wandern und Erleben Allgäu e.V., E-Mail: info@wandernunderleben-allgaeu.de
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Mit ihrem Wanderweg „Auf den Spuren von Heinrich Apel“ nimmt die Wanderbewegung Magdeburg e.V. Wandernde mit zu über 30 Kunstwerken von Heinrich Apel. 1935 geboren leistete Apel mit seiner Kunst einen beachtlichen Beitrag zur Gestaltung des Magdeburger Stadtbilds nach dem Zweiten Weltkrieg. Entlang der 11 Kilometer langen Strecke durch die Stadt erleben Wandernde z.B. den Faunbrunnen, die Universitätskirche St. Petri, die auch scherzhaft Apel-Kirche genannt wird, das Hauptportal am Alten Magdeburger Rathaus, den Magdeburger Dom und weitere inspirierende Werke des Künstlers, Bildhauers und Restaurators. In enger Zusammenarbeit mit der Magdeburg Marketing Kongress und Tourismus GmbH (MMKT) erarbeitete die Wanderbewegung Magdeburg zudem eine Info-Broschüre, die kostenlos in der Tourist-Information erhältlich ist.
Kontakt: Wanderbewegung Magdeburg e.V., E-Mail: info@wandern-magdeburg.de
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In enger Zusammenarbeit mit anderen Ortsgruppen des Schwäbischen Albvereins und Historiker*innen sowie in Kooperation mit der Stadt Kirchheim entwickelte der Schwäbische Albverein Ortsgruppe Kirchheim/Teck ein umfangreiches Programm rund um den sogenannten Bauernkrieg, der vor 500 Jahren auch in der Region wütete. Am 03. Mai 2025 – dem Tag, an dem vor 500 Jahren die Burg Teck und das Dettinger Schloss abgebrannt wurden – wurden Wanderungen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zu verschiedenen Persönlichkeiten des Bauernkriegs angeboten. Historiker*innen vermittelten den Wandernden an historischen Orten spannende Informationen rund um die damaligen Ereignisse. Zusätzlich zu den Wanderangeboten wurde eine Roadshow geplant, an der die OG Kirchheim mit einem Infostand sowie mit Darsteller*innen in der Show (als Päpste und Herrschaften) teilnahmen.
Kontakt: Schwäbischer Albverein Kirchheim unter Teck, E-Mail: sav.kirchheim-teck@t-online.de
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Auf dem rund 14 Kilometer langen STUMM-Orgel-Weg begeben sich Wandernde auf die Spuren von Johann Michael Stumm (1683 – 1747), der einst den Grundstein für eine Orgelbauer-Dynastie legte. Über 180 Jahre hinweg baute die Familie Stumm im Hunsrück Orgeln, die für ihre hohe handwerkliche Qualität weit über die Grenzen der Region bekannt sind und von der Fachwelt hochgeschätzt werden. Unterwegs verbindet der Weg die Orte Rhaunen, Bollenbach, Sulzbach, Hottenbach, Schauren und Stipshausen, in deren Kirchen sich Orgeln der Marke STUMM befinden. Das Besondere: Mithilfe einer über einen QR-Code aufrufbaren Audiothek können Wandernde an den jeweiligen Orten den Klängen dieser beeindruckenden Instrumente lauschen.
Zudem bietet der Hunsrückverein e.V. seit 1994 in Kooperation mit dem STUMM-Orgel-Verein die jährlich stattfindende STUMM-Orgel-Wanderung an, bei der auf einem Rundweg mehrere Kirchen mit ihren STUMM-Orgeln erwandert werden. Auf diese Weise kommen seit Jahren Hunsrücker*innen, Wandernde, Kulturinteressierte als auch Musikfreund*innen zusammen und erfreuen sich am Erbe der Hunsrücker Orgelbauer-Familie.
Kontakt: Hunsrückverein e.V., E-Mail: info@hunsrueckverein.de
Verbandsfachwart für Kultur
Matthias Löb
info@wanderverband.de