Im Jahre 1938 - noch vor der sog. "Reichskristallnacht" - verkaufte die jüdische Gemeinde das Haus aufgrund der politischen Situation, und so wurde das Gebäude vor der Zerstörung bewahrt. Die ehemalige Synagoge dient heute als Ausstellungsraum für zeitgenössische Malerei und Plastik. Dem äußerst aktiven Kunstverein Oerlinghausengelingt es immer wieder, vielbeachtete Ausstellungen in die Bergstadt zu holen.