Natur.Tourismus.Zukunft

Klimakrise, Corona-Pandemie, schwächelnde Wirtschaft. Vor diesem Hintergrund kann ein nachhaltiger Naturtourismus eine große Chance für den Tourismusstandort Deutschland sein. Wie solch ein Tourismus aussehen kann und welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen, zeigt das Symposium „Natur.Tourismus.Zukunft“ während dem Caravan Salon in Düsseldorf.

Corona hat vielen Menschen den Wert von Natur und der Erholung in ihr gezeigt. Gleichzeitig werden auch in Deutschland die Auswirkungen der Klimakrise immer spürbarer. An einigen stark frequentierten Orten stellt sich bereits die Frage nach den Grenzen des Tourismus in der Natur. Besonders während der Pandemie hat sich gezeigt, dass einige Orte die Grenzen eines naturverträglichen Tourismus überschritten haben.

 

Die Rückbesinnung auf die Natur und ihren Wert bedeuten für viele Regionen aber auch neue Perspektiven sowie mehr Aufmerksamkeit für den Naturschutz und einen naturverträglichen Qualitätstourismus. Klar ist: Wertschöpfung im Naturtourismus braucht intakte Natur und Umwelt. Mit dieser Erkenntnis und dem gemeinsamen Handeln aller beteiligten Akteure kann eine Win-win-Situation entstehen: Umwelt- und Naturschutz auf hohem Niveau und nachhaltige Prosperität für die Regionen. Dafür braucht es aber die passende Infrastruktur und die entsprechenden Konzepte vor Ort.

 

Genau das sind die Themen des hochkarätig besetzten Symposiums „Natur.Tourismus.Zukunft“ anlässlich des Caravan Salon 2022 am Dienstag, 30. August, in Düsseldorf (10.30 bis 14.00 Uhr, Messe Düsseldorf, Halle 1, 1. OG, Raum 15).

 

Neben den Präsidenten des Deutschen Wanderverbands (DWV) und des Caravaning Industrie Verbands (CIVD), Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß und Hermann Pfaff wird der Geschäftsführer der Messe Düsseldorf, Erhard Wienkamp, während des Symposiums sprechen. Themen von Ulf Sonntag, Geschäftsführer des Instituts für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa, sind die Urlaubswünsche und das Urlaubsverhalten nach Corona. Anhand einiger Praxisbeispiele u.a. aus dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald und dem Sauerland wird außerdem deutlich werden, wie Destinationen den derzeitigen Wandel gestalten und wie der Naturschutz die Regionalentwicklung beeinflusst.

 

Eine Diskussion schließlich wird aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit der Naturtourismus den Tourismusstandort Deutschland künftig nachhaltig bereichert. Hier sprechen u.a. Chris Kühn (MdB), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz, Prof. Dr. Peter Greischel, Tourismusexperte von der Hochschule München, und die Geschäftsführer*innen von DWV, CIVD sowie des Deutschen Tourismusverbands und der Nationalen Naturlandschaften, Ute Dicks, Daniel Onggowinarso sowie Norbert Kunz und Jan Wildefeld.

 

Veranstalter des Symposiums ist der CIVD in Zusammenarbeit mit dem DWV und der Messe Düsseldorf.

 

Anmeldung bis zum 25. August möglich. 

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Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Jens Kuhr