Schützen und erlebbar machen

Das Grüne Band steht für die Überwindung der ehemaligen deutschen Teilung und ist Symbol der Deutschen Einheit. Um dieses besondere Erbe zu schützen und erlebbar zu machen, entwickelt der Deutsche Wanderverband gerade eine Wanderwegekonzeption für das Grüne Band in Thüringen, das „Wanderbare Grüne Band“. Als anerkannter Naturschutzverband und Tourismusakteur bildet der Deutsche Wanderverband (DWV) hier eine einzigartige Schnittstelle.

Nach zwei Expert*innen-Befragungen zum Wanderpotential und zu Wegen am Grünen Band in Thüringen hat der DWV gerade eine deutschlandweite Wander-Umfrage abgeschlossen. Diese ist Grundlage, um Perspektiven und Motive von Wandernden im naturtouristischen Wanderwegekonzept „Wanderbares Grünes Band“ berücksichtigen zu können. Auch während des Caravan Salons Anfang September in Düsseldorf initiierte der DWV einen Dialog zum Thema. Während der Podiumsdiskussion „Wanderbares Grünes Band“ wünschte sich Claudia Wilhelm, Leiterin des Naturparks Eichsfeld-Hainich-Werratal, dass das Grüne Band ein authentischer Lernort für Gäste wie für Einheimische wird. „Dafür müssen alle Akteur*innen zusammenarbeiten und das Denken in Ländergrenzen überwinden“, so Wilhelm. Thorsten Hoyer, Chefredakteur des Wandermagazins, stellte in Düsseldorf eine Dokumentation über seine Wanderung entlang der rund 1.400 Kilometer von Travemünde bis zum Dreiländereckbei Hof vor. Während vieler Begegnungen habe er gelernt, „dass Demokratie nicht selbstverständlich ist. Sie muss immer wieder neu erarbeitet werden“. Ute Dicks informierte über den Stand des Wanderwegekonzeptes „Wanderbares Grünes Band“ und Stefan Sander, Gebietsbetreuer Grünes Band beider Stiftung Naturschutz Thüringen, betonte, wie wichtig eine gute Besucher*innenlenkung sei, um besonders wertvolle Areale zu schützen.

Gefördert wird das Wanderwegekonzept „Wanderbares Grünes Band“ vom Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz.

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Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Jens Kuhr