Sickinger Höhenweg
Mittel
Der "Sickinger Höhenweg" bietet Wandergenuss in idyllischer Landschaft und lockt mit großartigen Ausblicken ins Saarland und Elsass.
Details der Tour
Empfohlene Jahreszeit
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Besonderheiten der Tour
Aussichtsreich / Geologische Highlights / Botanische Highlights / Kulturelle Highlights / Faunistische Highlights
Wegebeschaffenheit
Die Region Sickinger Höhe verdankt ihren Namen dem letzten deutschen Ritter Franz von Sickingen, der einst hier herrschte. Herrlich ist der beständige Wechsel verschiedener Landschaftsbilder, faszinierend die weiten Blicke übers Land. Ritterlicher Mut wird zur Erwanderung des Höhenweges natürlich nicht benötigt, wohl aber ein gutes Stück Kondition, sofern er an einem Tag bewältigt werden soll, da einige Höhenmeter überwunden werden müssen. Allerdings lohnt sich jeder Anstieg, da Sie mit fabelhaften Ausblicken belohnt werden.
Der geübte Wanderer kann den knapp 24 km langen Sickinger Höhenweg als Tagestour bewältigen, es empfiehlt sich aber die anspruchsvolle Strecke in zwei Tagesabschnitten zu erwandern.
Wir starten unsere Wanderung am Bahnhof in Waldfischbach. Hier folgen wir der Markierung des Sickinger Höhenweges und gelangen nach kurzer, nahezu ebener Strecke in das schöne Klappertal, dem wir etwa 2 km lang folgen. Über Serpentinen geht es dann hinauf auf die Sickinger Höhe, der „einstigen Kornkammer der Pfalz“, die farbenfroh und unverwechselbar das Landschaftsbild prägt. Hier oben angelangt, auf dem Quadersberg kurz vor Höheinöd, schweift der Blick in die Ferne und wir überblicken die bewaldeten Kuppen des Pfälzerwaldes – gerade im Spätherbst eine beeindruckendes Farbspiel – auf der einen Seite und die umliegenden Ortschaften mit den Großwindanlagen auf der anderen Seite.
Der Weg führt uns an dem 1 200-Einwohner-Ort Höheinöd vorbei hinunter ins Schauertal zu dem Landgasthof Weihermühle. Das Ausflugslokal bietet sich als „Rastplatz“ an.
Gut gestärkt wandern wir weiter durch das Lumertal entlang des Schauerbaches bis ein schmaler Pfad hinauf zum Ramerfelsen führt. Auf dieser Tour ein absolutes „Muss“, denn die Felsformation ist einzigartig. Eng schlängelt sich der Pfad durch die moosbewachsenen Felsen. Und wenn man ganz leise ist, kann man hier sogar die Elfen und Zwerge flüstern hören. Wir verabschieden uns und es geht nun langsam wieder hinauf auf die fruchtbare Hochebene der Sickinger Höhe. Der Anstieg bringt auch so manchen geübten Wanderer zum Schnaufen, doch das "Hermersberger Wasserhaus" verführt uns mit frisch gemachten Kuchen und regionalen Spezialitäten zu einem kleinen Zwischenstopp.
Bergan geht es nun in Richtung Hermersberg. Über den Rohberg und durch den Rohwald laufen wir zurück nach Waldfischbach-Burgalben wo wir schon bald den Bahnhof erreichen.
Autorentipp
TIPP TAGESTOUR (ca. 17 km): Natürlich ist der Weg auch nach eigenen Vorstellungen zu gestalten: so können Sie beispielsweise ab dem Hermersberger Wasserhaus wieder durch das Klappertal direkt zurück nach Waldfischbach-Burgalben laufen.
Einkehrmöglichkeiten in den einzelnen Orten und die folgenden direkt am Weg:
Landhotel „Weihermühle“, Weihermühle 1, 66987 Weihermühle
Hermersberger Wasserhaus, 66919 Hermersberg/Pfalz
Café am Bahnhof, 67714 Waldfischbach-Burgalben
Pizzeria "Da Memo", Bahnhofstr., Waldfischbach-Burgalben
Restaurant "Zum Schwan", Hauptstr. 119, Waldfischbach-B.
Ausrüstung
Für unsere Wandertouren wir die folgende Ausstattung als Standard:
Festes Schuhwerk, dem Wetter angepasste Kleidung, Sonnen- und Regenschutz, ausreichender Vorrat an Essen und Getränken, da nicht überall Einkehr- oder Einkauftsmöglichkeiten vorhanden oder geöffnet sind.
Auch wenn die Wege durchgehend sehr gut markiert sind, empfiehlt es sich aus Sicherheitsgründen immer eine geeignete Wanderkarte mitzuführen.
Sicherheitshinweise
Besonders im Herbst ist darauf zu achten, dass das am Boden liegende Laub Unebenheiten, Wurzeln, Steine oder Löcher im Weg verdecken kann. Nach Gewittern oder Regenstürmen können auch im Nachhinein noch Bäume umstürzen oder Äste herabfallen. Gerade bei widrigen Wetterverhältnissen kann es bei naturnahen Wegen zu matschigen und rutschigen Passagen kommen.